Warum denn noch ein ….?

Manchmal da scrollt man ja so auf Facebook durch die Timeline und findet irgendwas interessant. Irgendein Artikel, irgendein Blogpost, irgendwas. Seit dieser neuen Facebookfunktion „Link speichern“ speichere ich nur noch. Ich lese nicht mehr. Eigentlich schade.

Aber dann gibt es so Blogposts oder Artikel, die ich einfach immer direkt lese. Natürlich klicke ich auch auf „Link speichern“, aber nur, weil die Dinge die ich da lese so toll sind und sie nicht verloren gehen sollen. Oft ist das so bei der Mädchenmannschaft oder bei andere feministischen Autorinnen die etwas zu sagen haben.

Letztens hing ich so erkältet auf dem Sofa rum und hab geguckt was bei Netflix & Co so geht. Bei Amazon Prime bin ich dann mit der Serie „Good Girls Revolt“ hängen geblieben. Washington, 1969 und die feministische Revolution beginnt. Ein Zeitungsmagazin (News of the week) hat viele Männer angestellt als Reporter und viele Frauen als Rechercheurinnen. Keine der Frauen darf Reporterin sein oder einen Artikel schreiben und ihn unter ihrem Namen veröffentlichen, dabei überarbeiten sie oft die Texte der Reporter so stark, dass sie im Endeffekt den Artikel geschrieben haben. Die Frauen finden die Firmenpolitik des Zeitungsmagazins ungerecht, denn es verstößt auch gegen das Gesetz, dass alle Frauen und Männer beruflich gleichgestellt sind. Die Rechercheurinnen schließen sich zusammen, lassen sich von der feministischen Revolution auf der Straße inspirieren und legen schließlich offizielle Beschwerde wegen Benachteiligung ein. Wow! Was für ein geschichtsträchtiger Moment und auch die inneren sichtbaren Kämpfe der Protagonistinnen sind wahnsinnig inspirierend. Besonders die letzte Folge hat mich stark beeindruckt: Den Protagonistinnen wird klar, dass sie der Welt ihre Stimme mitteilen wollen. Die Welt mit ihren Möglichkeiten und Worten bereichern, verändern, inspirieren. #rolemodel

Auch ich will Menschen bereichern, verändern und inspirieren anhand meiner Worte, den Geschichten und der lautstarken feministischen Kritik. Und: vielleicht klickt ja die Eine oder der Andere auch irgendwann später mal bei Facebook auf „Link speichern“.

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